20110110 NeujahrsempfangPresseartikel aus der Glocke vom 10.01.2011

Neubeckum (himm). Hilde und Franz Fuest waren gestern Gastgeber beim sechsten Neujahrsempfang des Gewerbevereins Neubeckum. Und der war ein voller Erfolg.

Presseartikel aus der Glocke vom 10.01.2011

Neubeckum (himm). Hilde und Franz Fuest waren gestern Gastgeber beim sechsten Neujahrsempfang des Gewerbevereins Neubeckum. Und der war ein voller Erfolg.

„Unserer Einladung sind mehr Bürger gefolgt, als in den vergangenen Jahren“, stellte Stellvertretender Vorsitzender Rainer Friedmann zu Beginn der Veranstaltung fest. Nach der humorvollen Begrüßung durch Firmenchef Franz Fuest ergriff Thomas Kleinekemper in Vertretung des Vorsitzenden Erhard Kaup das Wort. Der Gewerbeverein blicke mit Zuversicht ins neue Jahr, betonte Kleinekemper. Die Zahl der Mitglieder habe sich weiter erhöht, und man sei dabei, den Frühlingseinkaufssonntag unter dem Motto „Aktiv-Fest“ zu planen. Sein Bedauern äußerte Kleinekemper über die Entwicklung des steten Wandels im Bereich der Geschäftslokale, der jedoch nicht mehr aufzuhalten sei.

Dem konnte Dr. Karl-Uwe Strothmann während seines Wortbeitrags nur beipflichten: „Es sieht nicht so gut aus, wie man es sich wünscht“, machte der Bürgermeister deutlich, obwohl Neubeckum als Grundversorgungszentrum über attraktive Ladengeschäfte verfüge und Rainer Friedmann auf dem Gebiet des Innenstadtmanagements hervorragende Arbeit leiste. Sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen, sei wohl der Weg, der beschritten werden müsse.

Sorgen macht sich der Bürgermeister über das Haushaltdefizit der Stadt Beckum, das es auszugleichen gelte: 2010 sei ein seltsames Jahr gewesen, hielt er Rückschau und erinnerte an die Folgen der Weltwirtschaftskrise. Während sich die Wirtschaft und sogar mittelständische Betriebe erholt hätten, seien die Auswirkungen bei den kommunalen Haushalten jetzt erst angekommen. Unter derartigen Bedingungen sei es eine große Kunst, die einzelnen Ortsteile weiterhin als liebenswert zu erhalten: „Wenn wir es intelligent angehen, wird es gelingen“, ist sich der Bürgermeister sicher, die Aufgabe zu lösen.

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